24 Oktober 2008

Angstpropaganda der Rezession

Momentan gibt es ja quasi nur noch Nachrichten à la "es geht bergab". Logisches Fazit für die meisten: sparen (was die Sache dann - gesamtwirtschaftlich gesehen -   eigentlich nur noch schlechter macht).

Wie wäre es, mal wieder völlig antizyklisch zu Handeln und richtig Geld auszugeben? Ich habe ja schon öfter in finanziell knappen Situationen großzügige Spenden an gemeinnützige Organisationen getätigt, meist wandelt sich das Blatt dann umgehend und alles wird wieder besser.

Dabei ist die Spende an eine gemeinnützige Organisation auch nur ein Hilfsvehikel, denn für andere gibt man oft leichter Geld aus, als für sich selbst. Vielleicht sollte  man sich in Zeiten der Rezessionsangst schönen Schmuck kaufen ? in Anerkenntnis kosmischen Reichtums?

Mir fällt eine Stelle aus einem Buch ein (aber ich weiß längst nicht mehr welches das war): Mutter und Tochter auf der Flucht, sie wurden vertrieben und dürfen nur das mitnehmen, was sie gerade tragen können. Die Mutter gibt der Protagonistin als Rat mit auf den Weg: egal was kommt, bewahre dir immer zumindest ein einziges, schönes Stück, damit du dich erinnerst, woher du kommst und wer du bist.

Insofern: ja, jetzt Geld in die Hand nehmen und ausgeben ? um mich dran zu erinnern, WER ICH BIN.

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