Weniger ist mehr
Am 25.01.10 berichtete die Süddeutsche Zeitung über ein radikales Experiment der Manager-Kaderschmiede Havard Buisness School zu ständige Verfügbarkeit und Arbeitseffektivität: die Havard-Forscher überredeten (!!) Mitarbeiter der Unternehmensberatung Boston Consulting Group dazu, eine ganzen Tag auszuspannen und nicht erreichbar zu sein - also auch keine Emails, kein Anrufbeantworter.
Hier der Artikel zum Nachlesen: http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/923/501181/text/
(PS: Das Fazit des Experiments war übrigens: die Arbeitssituation war insgesamt entspannter, die Probanden zufriedener als die Vollzeit-Gestreßten, die Zusammenarbeit und Arbeitsqualität besser und v. a.: auch die Kunden waren zufriedener)
Einer [der am Experiment teilnehmenden Manager] beschrieb das Gefühl so: "Uns einen ganzen freien Tag aufzuzwingen war so, als ob man jemandem die rechte Hand auf dem Rücken festbindet, damit er lernt, die linke zu gebrauchen.Wenn das also die Grundhaltung unserer Entscheidungsträger ist, dann wundert es mich eigentlich nicht mehr, dass unsere Arbeitswelt immer unmenschlicher wird (s. auch: "Menschen im Arbeitstaumel"). Ich glaube fast... diese Manager wissen wirklich nicht, wovon wir sprechen, wenn wir z. B. vor Solidarität und Miteinander reden und Selbst- und Fremdausbeutung sind für sie so eine Art... Sport?!
Hier der Artikel zum Nachlesen: http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/923/501181/text/
(PS: Das Fazit des Experiments war übrigens: die Arbeitssituation war insgesamt entspannter, die Probanden zufriedener als die Vollzeit-Gestreßten, die Zusammenarbeit und Arbeitsqualität besser und v. a.: auch die Kunden waren zufriedener)


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