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VERSTECKEN_01
VERSTECKEN_01
30 x 30 cm (12" x 12")
Mixed Media/Canvas, 2006
VERSTECKEN_02
VERSTECKEN_02
30 x 30 cm (12" x 12")
Mixed Media/Canvas, 2006
VERSTECKEN_03
VERSTECKEN_03
30 x 30 cm (12" x 12")
Mixed Media/Canvas, 2006
VERSTECKEN_07
VERSTECKEN_07
30 x 30 cm (12" x 12")
Mixed Media/Canvas, 2006
VERSTECKEN_08
VERSTECKEN_08
30 x 30 cm (12" x 12")
Mixed Media/Canvas, 2006


Verstecken


Hide [and Seek], or: who is kickin'?

Art, more specifically abstract art, invites to find things: the unknown, the subtly sensed, the pre-known. Finding means to be open for new insights, which then will - quite literally - broaden one's horizon. The inner attitude required hereby is an openness towards the new and unknown, an accepting, investigative curiosity.

It is specifically this attitude which may cause some spectators less familiar with the concepts of contemporary art to feel insecure and thus instead of "finding" rather opt for an attitude of "searching", specifically searching for those elements they already know. However, like that they will just once more reconfirm their own concepts about themselves and the world. All investigative and on the long run enriching curiosity vanishes away, and without it the spectator seeking in vain the familiar in an abstract work of art will walk away disappointedly.

"Verstecken" wants to build a bridge: in the abstract and unknown, tiny, familiar elements shine up (in this case: football-heroes) which may work for those who look for the familiar as a door-opener into the world of unknown, pre-known, vaguely perceived.


(Solution: If you touch the images with your mouse, you'll find out who is hinding... if you click them, you'll have the enlarged view)


Verstecken


Verstecken, oder: Wer kickt denn da?

Kunst, speziell abstrakte Kunst, lädt zum Finden ein: Ungewusstes, vage Geahntes, Vorgewusstes. Finden bedeutet, für die sich bietende Erkenntnis offen sein, führt also im wahrsten Sinne des Wortes zu einer Bewusstseinserweiterung. Die dazu erforderliche Haltung ist Offenheit gegenüber dem Neuen und Unbekannten, eine annehmende, fragende Neugier.

Genau dies empfindet mancher Betrachter, der mit den Fragestellungen zeitgenössischer Kunst weniger vertraut ist, möglicherweise als verunsichernd und zieht dem Finden deswegen das Suchen vor, speziell die Suche nach dem, was er ohnehin längst weiß, um so gewissermaßen das Bild, das er von sich selbst und der Welt längst hat, noch einmal zu bestätigen. Die das Finden bedingende fragende Neugier bleibt auf der Strecke, und der suchende Betrachter, der im abstrakten Bild nichts ihm bereits Vertrautes erkennen kann, wendet sich enttäuscht ab.

"Verstecken" schlägt eine Brücke: im Abstrakten, Unbekannten sind kleine, vertraute Elemente (in diesem Fall: Fußballhelden) versteckt, die für all jene, die nach Wohlbekanntem suchen, im günstigsten Fall als Türöffner in die Welt des Ungewussten funktionieren können.


(Lösung: Wenn Sie die Bilder mit Ihrem Mauszeiger berühren, wird eingeblendet, wer sich da versteckt hat. Durch anklicken gelangen Sie zur vergrößerten Ansicht.)

  
  VERSTECKEN_04
  VERSTECKEN_04
30 x 30 cm (12" x 12")
Mixed Media/Canvas, 2006
 
  VERSTECKEN_05
  VERSTECKEN_05
30 x 30 cm (12" x 12")
Mixed Media/Canvas, 2006
 
  VERSTECKEN_06
  VERSTECKEN_06
30 x 30 cm (12" x 12")
Mixed Media/Canvas, 2006

 

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