12 April 2006

Drifter

Bin auf so eine Art persönlichen kleinen Koans gestossen. "TU MI TU" - das klingt schon fast wie ein Mantra, ist aber einfach nur Spanisch: "Du mein Du". Verlorio and Lovers, ist das nicht eine sonderbare Kombination? Aber... nein, es passt schon. Wenn man tiefer dringt...

Was hält die Leute einander fern? Die Angst vor Verlust. Das Leugnen von Verlust. Man leugnet den Verlust total, und meint damit, vor ihm gefeit zu sein (obwohl man tief innen eigentlich weiss, dass das nicht funktioniert.). Was wäre eine Alternative? Den Verlust anzuerkennen, als reale Möglichkeit - die aber nicht eintreten MUSS. Ich glaube, indem man den Verlust verleugnet, zwingt man gerade zu, dass er passiert.

Gut, und hier meine eigennen kleinen Gedanken zum Koan:

Todavia no entiendo mi Koan. Pero creo saber de que trata: Confiar.
Yo parezco confiar. Actuo se como confiara. Pero en realidad he aceptado la muerte. El dolor total. Pero este confiar del que habla el Koan es un confiar positivo. Confiar en la vida. En alguien. Por yo confiar: SARA CONFIABLE.


Ich verstehe mein Koan immer noch nicht. Aber ich glaube ich weiss, worum es geht. Um das Vertrauen.
Ich mache den Eindruck, dass ich vertraue. Ich handle so, als würde ich vertrauen. Aber tatsächlich habe ich den Tod akzeptiert. Den totalen Schmerz.
Doch das Vertrauen, von dem das Koan spricht, ist ein anderes, ist ein positives Vertrauen. Vertrauen in das Leben. In jemanden. Und wenn ich vertraue: wird er/es VERTRAUENSWÜRDIG.

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