My language is vibrant color and line.

2000 - 2003: Travelling

Since 1999 I have been residing in New York, U.S.A., and Munich, Germany, with constant traveling back and forth. In 2001 I visited India for several months.

For years I have had an interest in herbal medicine (which inspired my healing herbs project HealingWISE (1) and wanted to experience Ayurveda in its country of origin. Being there I could not but be deeply moved by the situation of the Indian woman. Out of my experiences I wrote the text On Feminine Solidarity (2) and started a series of paintings that deal with the topic of Sati (3), the burning of widows, a ritual forbidden in today's India, but occasionally still practiced in some remote regions.

Generally speaking, new focal points emerged in this time of intense traveling: one is the relativity of our reality concept (4) in a world of multiple cultures and world views. The other is colonization of the American continent and the influence of the Europeans - hereby reflecting my own situation as a European living in the Americas (5). Early in 2003 I started a series of ink drawings (6) that deal with the artistic and musical achievements of the American jazz singer and pianist Shirley Horn.

2000 - 2003: Reisen

Seit 1999 lebte ich abwechselnd in New York, USA, und München, Deutschland. 2001 reiste ich für mehrere Monate nach Indien.

Da ich mich schon seit Jahren mit alternativen Heilweisen und Heilkräutern beschäftigt hatte (hierei entstand auch mein Projekt HealingWISE (1)), interessierte es mich, Ayurveda in seinem Ursprungsland zu erfahren. Aber einmal in Indien angekommen, konnte ich nicht umhin, als mich mit der Situation der indischen Frauen zu beschäftigen. Hierzu entstand der Text Das Schwert in der Scheide - über Weibliche Solidarität (2), und auch eine Serie von Bildern in denen es um Sati (3) geht: Sati ist das Ritual der Witwenverbrennung, das im modernen Indien zwar gesetzlich verboten ist, in abgelegenen Regionen gelegentlich aber immer noch praktiziert wird.

Ganz allgemein tauchten in dieser Zeit intensiven Reisens neue Grundakkorde in meiner Arbeit auf: Zum stellte sich mir immer wieder die Frage nach der Relativität unseres Wirklichkeitsbegriffs (4) in Relation zu Multikulturalität und unterschiedlichen Weltbildern. Zum anderen entstanden erste Installationsarbeiten die sich - angesichts meiner eigenen Situation als Europäerin auf dem Amerikanischen Kontinent - mit Kolonisation und dem Einfluss der Europäer beschäftigen (5). Anfang 2003 begann ich eine Serie von Tuschezeichnungen (6), die sich mit dem künstlerischen Werk der amerikanischen Jazzsängerin und -pianistin Shirley Horn auseinandersetzt.

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